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Sterntagebücher

Sterntagebücher

Die Sammlung Sterntagebücher ist eine Zusammenstellung verschiedener Reisen des "Weltraummünchhausens" Ijon Tichy des Autors Stanisław Lem. Die Titel der einzelnen Kurzgeschichten beschränken sich dabei auf eine unvollständige, aber chronologische Nummerierung. Trotz des unbestreitbar humoristischen Hintergrunds kommt Lem an vielen Stellen ins Philosophieren (vor allem über Zeitreisen, Roboter usw.). Der Titel der 1957 erschienenen polnischen Originalausgabe ist Dzienniki gwiazdowe.

Kapitel der Sterntagebücher


- Siebte Reise. Ijon Tichy ist alleine auf dem Weg zur Beteigeuze als ein kleiner Meteor die Steuerung seiner Rakete zerstört. Alles kein Problem, denn Tichy hat sowohl ein Ersatzteil als auch passendes Werkzeug dabei. Er braucht lediglich eine zweite Person, um das andere Ende der Schraube festzuhalten ...
- Achte Reise. Tichy als Delegierter der Erde als Kandidat beim Rat der Organisation der Vereinigten Planeten (sic!). Sprachliche Probleme können analog dem Babelfish von Douglas Adams überwunden werden, es bleiben körperliche und vordringlich kulturelle Schwierigkeiten für einen Menschen (Typus Aberrantia > Nekroludentia > Monstroteratus Furiosus, Abseitige > Leichenspieler > Gräßel-Wüteriche). Fazit unseres Werdegangs: Entwicklung durch Wettrüsten, Bombe vor Kraftwerk, Fleischfresserei. Anschuldigung z. B. Ausrottung der besseren Neandertaler und Geschichtsfälschung. Kann eine Zivilisation ihren extraplanetaren Ursprung nicht erforschen, gerät sie auf die Irrwege von Glaubenslehren, geschaffen aus Verwirrung und Verzweiflung. Erstaunliche Erklärung für UFOs vor dem alles verändernden Ende.
- Elfte Reise
- Zwölfte Reise
- Dreizehnte Reise
- Vierzehnte Reise
- Achtzehnte Reise
- Zwanzigste Reise
- Einundzwanzigste Reise
- Zeiundzwanzigste Reise
- Dreiundzwanzigste Reise
- Vierundzwanzigste Reise
- Fünfundzwanzigste Reise
- Achtundzwanzigste Reise

Weitere Texte

Deutsche Ausgaben der Sterntagebücher beinhalten außerdem in unterschiedlicher Zusammenstellung weitere Texte Ijon Tichys:
- Aus den Erinnerungen Ijon Tichys I
- Aus den Erinnerungen Ijon Tichys II
- Aus den Erinnerungen Ijon Tichys III
- Aus den Erinnerungen Ijon Tichys IV
- Aus den Erinnerungen Ijon Tichys V (Die Waschmaschinen-Tragödie)
- Professor A. Dondra
- Die Anstalt des Doktor Vliperdius
- Doktor Diagoras
- Retten wir den Kosmos (Offener Brief Ijon Tichys)
- Vom Nutzen des Drachens

Weblinks

Unter http://www.bildwerke-berlin.de/index.html gibt es (preisgekrönte) Verfilmungen zweier Reisen. Kategorie:Literarisches Werk Kategorie:Literatur (20. Jh.) Kategorie:SF-Literatur

Münchhausen

Münchhausen ist der Name folgender Ortschaften: #Gemeinde im Landkreis Marburg-Biedenkopf in Hessen, siehe: Münchhausen am Christenberg #Ortsteil der Gemeinde Driedorf im Landkreis Lahn-Dill in Hessen, siehe: Münchhausen (Westerwald) #Münchhausen (Niederlausitz) #Münchhausen in der Wetterau Münchhausen ist der Name folgender Personen #Gerlach Adolph von Münchhausen (1688-1770), Erster Kurator der Georg-August-Universität Göttingen, Vetter des berühmten "Lügenbarons" #Karl Friedrich Hieronymus Freiherr von Münchhausen (1720-1797), "Lügenbaron" #Börries Freiherr von Münchhausen (1874-1945), Schriftsteller
- Die Münchhausen-Methode bezeichnet allgemein, dass ein System sich selbst in Gang setzt.
- In der Medizin bezeichnet das Münchhausen-Syndrom eine seltene psychische Störung
- Das Münchhausen-Dilemma [http://www.xn--mnchhausen-9db.at Münchhausen.at] ist der Name einer bekannten österreichischen Online-Satirezeitung

Stanisław Lem

] Stanisław Lem (
- 12. September 1921 in Lemberg, Galizien) ist ein polnischer Philosoph, Essayist und Science-Fiction-Autor.

Leben

Stanisław Lem kam als Sohn eines Arztes (Laryngologe, Arzt für Kehlkopfkrankeiten, der beim österreichisch-ungarischen Militär im 1. Weltkrieg diente und 1915 in russische Gefangenschaft geriet) auf die Welt, hatte eine behütete Kindheit und studierte zwischen 1940 und 1941, nach der Besetzung Lwows durch sowjetische Truppen, Medizin am Medizinischen Institut der Universität von Lemberg (Lwow). Durch den Zweiten Weltkrieg wurden seine Studien unterbrochen. Während des Krieges arbeitete Lem als Mechaniker-Helfer und Schweißer für eine deutsche Firma, die Altmaterial aufarbeitete. Er war ein Mitglied des Widerstandes gegen die deutsche Besatzungsmacht. Gegen Ende des Krieges wurde Polen zum zweiten Mal von der Roten Armee erobert und im Folgenden durch die Sowjetunion kontrolliert. Er setzte seine Studien in Lwow fort, musste aber, nach dem seine Heimatstadt an die Sowjetunion fiel, 1946 nach Krakau ziehen, wo er auch heute lebt. An der Jagiellonen-Universität in Krakau nahm er sein Medizinstudium zum dritten Mal wieder auf. Zwischen 1948 und 1950 arbeitete er am Konservatorium Naukoznawcze als Forschungsassistent bei Dr. Mieczyslaw Choynowski an Problemen der angewandten Psychologie. In diese Zeit fielen auch seine ersten literarischen Versuche und er begann in seiner Freizeit Geschichten zu schreiben. 1948 entstand seine erste Novelle "Szpital Przemieniena" (Hospital of the Transfiguration). Er erhielt das Zertifikat für die vollständige Absolvierung seines Studiums. Das letzte Examen verweigerte er, um einer Karriere als Militärarzt zu entgehen. :"Die Armee nahm all meine Freunde, nicht für ein oder zwei Jahre, sondern für immer." (Lem) 1951 wurde sein erster Roman veröffentlicht: "Astronauci" (dt. Gast im Weltraum). 1953 heiratete er Dr. Barbara Lesniak, eine Radiologin. 1982, nachdem das Kriegsrecht in Polen eingeführt wurde, verließ Stanislaw Lem sein Heimatland und studierte in Berlin am Wissenschaftskolleg. Ein Jahr später ging er nach Wien. Dort schrieb er "Der Flop" und "Fiasco". Erst 1988 kehrte er zurück. Stanislaw Lem ist Mitglied des polnischen Schriftstellerverbandes, des Pen-Clubs und, seit 1972, des Komitees "Polen 2000" welches unter Federführung der polnischen Akademie der Wissenschaften steht. 1994 wurde er Mitglied der PAU (Polska Akademia Umiejetnosci). Seine utopischen Werke erwarben ihm den Ruf, einer der größten Schriftsteller der Geschichte der SF-Literatur zu sein. Sie zeichnen sich insbesondere durch überbordenden Ideenreichtum und fantasievolle sprachliche Neuschöpfungen aus, wobei auch die Kritik an der Machbarkeit und dem Verstehen der "technischen Entwicklung" im Kontext philosophischer Diskurse immer wieder ein zentraler Bestandteil seiner Werke ist. Sein Roman Solaris (1961) wurde 1971 von Andrei Tarkowski und 2002 von Steven Soderbergh erneut verfilmt. Verfilmt wurden weiterhin 1960 der Roman "Planet des Todes" als "Der schweigende Stern" (DEFA Regie Maetzig) und 1978 die Erzählung "Test" (polnisch/sowjetische Gemeinschaftsproduktion, Regie Marek Piestrak). Stanisław Lems Bücher wurden bisher in 41 Sprachen übersetzt und erreichten eine Auflage von mehr als 27 Millionen verkaufter Exemplare. Hin und wieder veröffentlicht er Texte im deutschen Web-Magazin Telepolis.

Auszeichnungen


- 1955 - Goldenes Verdienstkreuz
- 1959 - Offizierskreuz der Polonia Restituta
- 1973 - Großer Staatspreis für Literatur der Volksrepublik Polen
- 1986 - Österreichischer Staatspreis für Europäische Literatur
- 1987 - Literaturpreis der Alfred Jurzykowski Foundation
- 1991 - Österreichischer Franz-Kafka-Literaturpreis
- 2003 - Am 13. November wurde Lem Ehrendoktor der Universität Bielefeld (Dr. rer. nat. h.c.)

Werke

Die Jahreszahlen geben das Ersterscheinungsdatum an. Einige von Stanisław Lems Werken erschienen zuerst in Übersetzung. Es gibt für eine Reihe von Werken zwei deutsche Übersetzungen (und oft auch Titelübersetzungen), einmal in der DDR, einmal in der Bundesrepublik Deutschland.

Philosophische Werke


- Dialogi, 1957 (dt. Dialoge, 1980)
- Summa technologiae, 1964 (dt. Summa technologiae, 1976)
- Filozofia przypadku, 1968 (dt. Philosophie des Zufalls, 1983)
- Fantastyka i futurologia, 1970 (dt. Phantastik und Futurologie, 1977)
- Doskonala proznia, 1971 (dt. Die vollkommene Leere, 1973; Das absolute Vakuum, 1984)
- Wielkosc urojona, 1973 (dt. Imaginäre Größe, 1976)
- Prowokacja, 1980 (dt. Provokation, 1981)
- O poznaniu pozazmyslowym (dt. Über außersinnliche Wahrnehmung, 1981)
- One Human Minute (dt. Eine Minute der Menschheit, 1983)
- Weapon Systems of the 21st Century or the Upside Down Evolution (dt. Waffensysteme des 21. Jahrhunderts, 1983)
- Tajemnica chinskiego pokoju, 1987 (dt. Das Geheimnis des chinesischen Zimmers, 2000)
- Ist Gott ein Taoist? (1988)
- Die Vergangenheit der Zukunft (1982)
- Die Technologiefalle Insel-Verlag, Frankfurt 2000, ISBN 3458170391
- Bomba megabitowa, 1999 (dt. Die Megabit-Bombe, 2003)
- Riskante Konzepte (2001)

Zur Literatur und Person


- Lem über Lem (1984)
- Holger Arndt: Stanislaw Lems Prognose des Epochenendes (2000)
- Bernd Gräfrath: Lems >Golem< (1996)
- Bartholomäus Figatowski: Zwischen utopischer Idee und Wirklichkeit: Kurd Laßwitz und Stanislaw Lem als Vertreter einer mitteleuropäischen Science fiction (2004)
- Florian Marzin: Stanislaw Lem: An den Grenzen der Science Fiction und darüber hinaus (1985) ISBN 3890482082

Science-Fiction-Werke


- 1946 Człowiek z Marsa (dt. Der Mensch vom Mars, 1989)
- 1951 Astronauci (dt. Der Planet des Todes, 1954; Die Astronauten)
- 1955 Obłok Magellana (dt. Gast im Weltraum, 1956)
- 1957 Dzienniki gwiazdowe (dt. Die Sterntagebücher des Weltraumfahrers Ijon Tichy, 1961) - Erzählungen ISBN 3-518-36959-8
- 1960 Eden (dt. Eden, 1960)
- 1961 Solaris (dt. Solaris, 1972) ISBN 3-423-10177-6
- 1961 Powrót z gwiazd (dt. Transfer, 1974; Rückkehr von den Sternen)
- 1964 Niezwyciężony (dt. Der Unbesiegbare, 1967)
- 1964 Bajki robotów (dt. Robotermärchen, 1969) - Erzählungen
- 1965 Cyberiada(dt. Kyberiade, 1983; Wie die Welt noch einmal davonkam - Der Kyberiade erster Teil 1985, Altruizin und andere kybernetische Beglückungen - Der Kyberiade zweiter Teil, 1985)
- 1968 Opowieści o pilocie Pirxie (dt. Eintritt nur fur Sternenpersonal, 1978; Pilot Pirx, 1978)
- 1968 Głos Pana (dt. Die Stimme des Herrn, 1981)
- 1969 Opowiadania (dt. Nacht und Schimmel, 1976) - Erzählungen ISBN 3-518-36856-7
- 1971 Kongres futurologiczny (dt. Der futurologische Kongreß, 1974)
- 1981 Golem XIV (dt. Also sprach Golem, 1984)
- 1982 Wizja Lokalna (dt. Lokaltermin, 1985)
- 1986 Pokój na ziemi (dt. Frieden auf Erden, 1988; auch als "Der Flop" veröffentlicht))
- 1987 Fiasko (dt. Fiasko, 1986)

Deutsche Zusammenstellungen


- Die Entdeckung der Virtualität (1996)
- Der Getreue Roboter (Fernsehspiele) (1975)
- Pilot Pirx (Erzählungen) (2003) Bemerkung: Auf deutsch erschienen einige Bände mit Erzählungen in unterschiedlicher Zusammenstellung und mit unterschiedlichen Titeln.

Diverse


- Sledztwo, 1959 (dt. Die Untersuchung, 1975) - Ein Krimi
- Pamiętnik znaleziony w wannie, 1961 (dt. Memoiren, gefunden in der Badewanne, 1974)
-
Katar, 1976 (dt. Der Schnupfen, 1965) - Ein Krimi
-
Wysoki Zamek, 1966 (dt. Das Hohe Schloss, 1974) - Behandelt die Kindheit von Stanislaw Lem
-
Szpital Przemienienia, 1955 (dt. Die Irrungen des Dr. Stefan T., 1959, Das Hospital der Verklärung (1. Teil von "Die Irrungen..."))

Zitate


-
Die erste Voraussetzung für Unsterblichkeit ist der Tod
-
Es herrscht Chaos. Wir befinden uns auf einer Drehscheibe, die Richtung in die Zukunft ist noch nicht gefunden. Vielleicht muß diese Menschheit untergehen, damit eine andere entstehen kann.
-
Um an die Quelle zu gelangen, muss man gegen den Strom schwimmen.
-
Die Steigerung der technischen Leistung geht paradoxerweise mit einem Verfall der Fantasie und Intelligenz der Menschen einher.
-
Warum sollte man einen kletternden, schwimmenden und laufenden Roboter mit unserem Verstand bauen wollen, wo es uns doch schon gibt?

Von Lem geprägte Begriffe

Gehirnerweiterung - Brainchip - Cerebromatik

In zwei nichtbelletristischen Büchern (
Dialoge und Summa technologiae) beschrieb Lem brutale Eingriffe in die Funktionen des menschlichen Gehirns. Quelle: Stanislav Lem, Unsaubere Schnittstelle Mensch/Maschine, in: Maar, Pöppel, Christaller (Hg.), Die Technik auf dem Weg zur Seele. Forschungen an der Schnittstelle Gehirn/Computer, Reinbek b. Hamburg 1996, S.30-58. Und wie ernst muß man das heute nehmen? Siehe dazu den Artikel Brain-Computer Interface.

Charaktere in Stanisław Lems Werk


- Ijon Tichy: Eine der Hauptpersonen in Lems Werk ist Ijon Tichy (polnisch für: "Der Schweiger"). Er ist die Hauptfigur in den Sterntagebüchern und einigen weiteren Romanen. Er ist eine Art Weltraum-Münchhausen, der irrwitzige Abenteuer auf fremden Welten erlebt. Im Zusammenhang mit Tichy tritt auch in einigen Geschichten sein Freund Prof. Tarantoga auf. Unter anderem ist er es, der Tichy zum Futurologischen Kongreß schickt.
- Pirx: Ebenfalls in mehreren Romanen und Erzählungen (Beispiel: "Die Jagd", "Terminus") vertreten ist Pilot Pirx. Es stellt eine eher ernsthafte Figur dar, hat aber auch einige für den Leser amüsante Erlebnisse. Pirx kommt vermutlich in "Fiasko", einem der letzten Romane Lems, ums Leben.
- Trurl und Klapauzius: In der
Kyberiade - einer Sammlung von Kurzgeschichten - tauchen diese beiden Roboterwesen als Konstrukteure auf. Lem baut hier bewusst eine humoristische Grundstimmung mit märchenhaften Untertönen auf, um seine Gedankenexperimente frei von technischen und physischen Restriktionen durchspielen zu können. So retten Trurl und Klapauzius bspw. das Universum, nachdem sie es mit einer ihrer Erfindungen fast vernichtet hätten. Sie beenden Kriege und schaffen neue Welten.

Weblinks


-
- [http://www.heise.de/tp/r4/special/lem.html Lems Kolumnen bei Telepolis]
- Eintrag [http://www.wikiservice.at/buecher/wiki.cgi?StanislawLem Stanislaw Lem] im BücherWiki
- http://www.lem.pl/
- http://www.stanislaw-lem.de/
- [http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id_book=660 Rezension] der "Robotermärchen" als Hörbuchadaption Lem, Stanislaw Lem, Stanislaw Lem, Stanislaw Lem, Stanislaw Lem, Stanislaw Lem, Stanislaw Lem, Stanislaw Lem, Stanislaw Lem, Stanislaw ja:スタニスワフ・レム


Zeitreise

Eine Zeitreise ist eine Bewegung in der Zeit, welche vom gewöhnlichen Zeitablauf abweicht. Zeitreisen sind ein beliebtes Thema der Science-Fiction-Literatur. Gewisse Zeitreisen sind zwar physikalisch prinzipiell möglich, ihre praktische Durchführung übersteigt jedoch das Menschenmögliche bei weitem.

Zeitreisen aus der Sicht der Physik

Die Relativitätstheorie bietet verschiedene Möglichkeiten für Zeitreisen.

Reisen in die Zukunft

Verlässt man mit einem fast lichtschnellen Raumschiff die Erde und kehrt nach einer gewissen Zeit wieder zurück, so ist auf der Erde eine größere Zeit verstrichen, als an Bord des Raumschiffes. Die Ursache ist die Zeitdilatation, die nach der speziellen Relativitätstheorie bei derartig hohen Geschwindigkeiten auftritt. Der genaue Ablauf einer solchen Zeitreise ist unter Zwillingsparadoxon beschrieben. Bei hinreichend großer Reisegeschwindigkeit und Beschleunigung wäre dabei im Prinzip in beliebig kurzer Reisezeit eine beliebig ferne Zukunft auf der Erde erreichbar. Bei einer für einen Menschen zumutbaren Beschleunigung erfordert jedoch eine Zeitverschiebung von Jahren auch eine Reisezeit aus der Sicht der Raumschiffbesatzung von über einem Jahr. Nach der allgemeinen Relativitätstheorie ist der Lauf der Zeit auch von den Gravitations- und Beschleunigungsbedingungen abhängig, denen ein System unterworfen ist. So vergeht die Zeit auf der Spitze eines Berges schneller und in einem Bergwerk langsamer als auf Meereshöhe. Dieses Phänomen ließe sich als Zeitreise in die Zukunft interpretieren, wobei nicht nur eine raschere, sondern auch eine gebremste Reise möglich ist. Der am weitesten "gereiste" Mensch ist ein russischer Kosmonaut, der 784 Tage an Bord der Raumstation Mir verbrachte. Er "reiste" im Vergleich zu seinen erdgebundenen Mitmenschen etwa eine Fünfzigstelsekunde in die Zukunft, weil die hohe Geschwindigkeit der Raumstation für eine spezialrelativistische Zeitdilatation sorgt die wesentlich größer ist als die gravitative Zeitdilatation. Durch die Effekte der gravitativen Zeitdilatation wäre die Erdoberfläche im Vergleich zum Raumschiff in die Zukunft gereist, dies ist bei geostationären Satelliten der Fall, da sie sich nicht so schnell bewegen wie erdnahe Satelliten. Auf einem Neutronenstern kann die gravitative Zeitdilatation erheblich sein. So könnte ein Bewohner eines Neutronensterns eine zeitaufwändige Aufgabe in einer Umlaufbahn um den Stern erledigen, um einen Termin auf der Sternoberfläche leichter einhalten zu können.

Reisen in die Vergangenheit

Inwieweit Reisen in die Vergangenheit prinzipiell möglich sind, ist nicht abschließend geklärt. Folgende Möglichkeiten sind denkbar:
- Nach der allgemeinen Relativitätstheorie ist es denkbar, dass zwei verschiedene Bereiche der Raumzeit über so genannte Wurmlöcher miteinander verbunden sein könnten. Wenn die beiden Ausgänge eines solchen Wurmloches zwei Bereiche unterschiedlicher Zeit verbinden würden, wäre eine Zeitreise auch in die Vergangenheit möglich. Allerdings zeigen Rechnungen, dass Wurmlöcher normalerweise nicht stabil sind, und so schnell kollabieren, dass eine Passage nicht möglich ist. Hätte man hypothetische Materie mit negativer Energiedichte, so genannte exotische Materie, so könnte man damit ein Wurmloch stabilisieren. Die dazu erforderliche Menge an exotischer Materie steht aber, soweit bekannt, im gesamten Universum nicht zur Verfügung.
- Eventuell wäre auf einer speziellen Flugbahn in der Umgebung eines hinreichend schnell rotierenden Schwarzen Loches eine Reise in die eigene Vergangenheit möglich. Man nimmt jedoch an, dass es keine derartig schnell rotierenden Schwarzen Löcher gibt.
- Eine Zeitreise in die Vergangenheit wäre auch in der Umgebung zweier kosmischer Strings möglich, die hinreichend schnell aneinander vorbei fliegen. Die Existenz solcher Strings ist jedoch umstritten.
- Zeitreisen in die Vergangenheit wären ferner möglich, wenn der gesamte Kosmos rotieren würde, was jedoch nicht der Fall ist. Der erforderliche Aufwand für eine praktische Nutzung einer dieser potenziellen Möglichkeiten würde jedoch zur Zeit die Mittel der Menschheit bei weitem übersteigen. Sollten Reisen in die Vergangenheit möglich sein, so würde sich die Frage stellen, wie die Paradoxien vermieden werden, die sich in diesem Zusammenhang ergeben können, wie beispielsweise das Großvater-Paradoxon. Als mögliche Antwort käme vor allem die everettsche Vielwelten-Theorie in Frage. Danach wäre die Vergangenheit, in die man reist, in einer Parallelwelt angesiedelt. Der ursprüngliche Ablauf der Dinge und ein durch einen Eingriff in die Vergangenheit modifizierter Ablauf würden sich beide abspielen. Insbesondere wäre es für den Reisenden unmöglich, wieder in seine ursprüngliche Version der Gegenwart zurückzukehren. Gelegentlich werden, wenn von Reisen in die Vergangenheit die Rede ist, hypothetische überlichtschnelle Teilchen, so genannte Tachyonen, ins Spiel gebracht. Könnte sich ein Teilchen mit Überlichtgeschwindigkeit von A nach B bewegen, so ließe sich immer ein Beobachter finden, für den die Bewegung von B nach A stattfände. Da die Beobachter die zeitliche Reihenfolge der Ereignisse A und B unterschiedlich beurteilen, bewegt sich für alle Beteiligten das Tachyon von der Vergangenheit in die Zukunft. Aus einer hypothetisch überlichtschnellen Bewegung die Möglichkeit einer Reise in die Vergangenheit abzuleiten, ist nicht möglich.

Zeitreisen in der Literatur und im Film

Überlichtgeschwindigkeit] Zeitreisen sind ein alter Menschheitstraum und werden daher in der Science-Fiction-Literatur oft thematisiert. Meist erfolgt dort eine Zeitreise mittels einer Zeitmaschine, seltener mittels anderer Methoden (beispielsweise in der Serie Outlander von Diana Gabaldon per Gang durch einen Steinkreis). Insbesondere sind die Probleme im Zusammenhang mit der Kausalität bei Zeitreisen in die Vergangenheit ein beliebtes Thema der Science-Fiction-Literatur. Man kann hier grob zwischen zwei verschiedenen Auslegungen der Zeitreisetheorie unterscheiden: eine Methode ist die selbsterfüllende, prädestinierte Zeitreise. Das heißt, der Zeitreisende kann die Zukunft nicht nach seinem Gutdünken umgestalten, da jegliche Einflussnahme von ihm in der Vergangenheit schon konstitutives Element der Zeitspur war, und darauf die von ihm gekannte Zukunft basiert. Konsequent diese Theorie ausgelegt, könnte der Zeitreisende also nie etwas falsch machen, was die bekannte Zukunft betrifft. Seine Zeitreise bzw. seine Ankunft war ja schon geschehen. Auf dieser Basis gründen auch die in Filmen extrem beliebten Zeitparadoxien. Ein Zeitparadoxon ist dann gegeben, wenn ein Zeitreisender in der Vergangenheit eine Maßnahme vollzieht, die beispielsweise diese selbst in der Zukunft ermöglicht. So ist es ein beliebtes Storyelement, dass die Zeitreise in die Vergangenheit mit Hilfe einer Zeitmaschine die Erfindung der Zeitmaschine erst ermöglicht hat. Logisch ist dieses Problem nicht auflösbar, denn es gibt ja keinen natürlichen Ursprung für die Maschine. Sie konstituiert sich gewissermaßen selbst: ein Paradoxon (siehe auch Großvater-Paradoxon). Die andere grundlegende Ansicht bezüglich Zeitreisen ist die veränderbare bzw. willkürlich konstruierbare. Das heißt, dass die Zeitreise tatsächlich andere Auswirkungen auf die Zukunft hat, die vorher nicht vorhanden waren. Viele Zeitreisefilme thematisieren dies, wenn der Akteur bestimmte Interessen verfolgt. Diese vielleicht simplere Theorie hat allerdings mit dem Problem des Schmetterlingseffektes aus der Chaostheorie zu kämpfen. Das bedeutet, dass selbst kleinste Abweichungen extreme Auswirkungen auf die Zukunft haben, die schlimmstenfalls mit der Nicht-Existenz des Zeitreisenden enden. Auch sind absichtsvolle Einflussnahmen mit einem bestimmten Ziel zu naiv gedacht, da weitere störende Faktoren im weiteren Verlauf der Zeit das beabsichtigte Ziel behindern können. Weiterhin ist nicht ganz klar, was mit der originalen Gegenwart nach der Vergangenheitsveränderung geschieht. Die meisten Filme vermischen aber diese beiden Zeitreisekonzepte der Determiniertheit und Konstruierbarkeit. Reisen in die Zukunft sind von daher Dramaturgie-logisch weniger problematisch. Andere Filme wiederum deuten an, dass wie auch immer geartete Schäden an der Zeit-Logik meist durch ein Paradoxon zur Vernichtung unseres Universums bzw. der für uns relevanten Dimensionen führe. Wie genau dies begründet sein soll, wird selten näher erläutert. Grundsätzlich geht man aber davon aus, dass die Zeitreise ein nicht vorhergeplanter Eingriff ist, d.h. die Zeitreise fügt sich nicht natürlich in den Zeitverlauf ein. Eine umfassendere Zeitreisetheorie ist jene Konzeption, dass das gesamte Universum in seiner Zeitspur zurück oder vorgespult wird; meist ist ersteres der Fall. Oft ist sich nur einer der Protagonisten des "Loops" bewusst. Dies ist zum Beispiel in den Filmen 12:01 oder Und täglich grüßt das Murmeltier der Fall, in denen die erlebte Welt des Protagonisten in einer Zeitschleife festsitzt, derer nur er sich bewusst ist. In Galaxy Quest wiederum sieht man das einfachere Konzept: ein spezielles Gerät befähigt dazu, das gesamte Universum eine gewisse Zeiteinheit zurückzusetzen, wobei der Aktivierer des Schalters in seinem Bewusstsein nicht zurückgesetzt wird, weshalb er sein Wissen nutzen kann. Eine Folge der nicht definierten zeitlichen Reihenfolge von Ereignissen bei Reisen in die Vergangenheit ist das grammatikalische Problem der Tempusbildung für Zeitreisende. Das Problem wie man Vorgänge, die in der Vergangenheit stattgefunden haben werden, sofern man erst mal dort gewesen sein wird, bzw. wie man Tätigkeiten ausdrückt, die man vor langer Zeit in der Zukunft ausführte, wird beispielsweise von Douglas Adams in seinem Roman Das Restaurant am Ende des Universums diskutiert und auch in der Star-Trek-Folge „Zeitschiff Relativity“ erwähnt.

Filme und Serien mit Zeitreise-Hintergrund

Filme und Serien, die sich vornehmlich mit dem Thema Zeitreise beschäftigen sind u. a. Filme:
- 12 Monkeys (Remake von La Jetée),
- 12:01 (der Protagonist befindet sich in einer Zeitschleife),
- 2025 – Gejagt durch die Zeit,
- Babylon 5 (Die Episoden rund um das Verschwinden von Babylon 4)
- die Komödie Bill & Ted's verrückte Reise durch die Zeit,
- Das Philadelphia Experiment,
- Philadelphia Experiment II(Parallelwelten und Veränderung der Vergangenheit),
- Der letzte Countdown (engl. The Final Countdown),
- Die Zeitmaschine (nach dem gleichnamigen Roman von H. G. Wells),
- Donnie Darko
-
Eine kurze Geschichte der Zeit,
- Der Flug des Navigators (engl. Flight of the navigator)
- Freejack (mit Mick Jagger),
- Frequency,
- Langoliers (nach einem Roman von Stephen King),
- Millennium ([http://german.imdb.com/title/tt0097883]; nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Fernsehserie),
- Momo,
- Monty Pythons
Time Bandits,
-
Planet der Affen,
-
Primer,
-
Sturzflug durch die Zeit (engl. Biggles: Adventures in Time),
- die
Terminator-Trilogie,
-
Timecop,
-
Timescape – Im Wettlauf mit der Zeit (engl. Timescape),
-
(T)Raumschiff Surprise - Periode 1
- Zeitreise in die Katastrophe (engl. The Timeshifters),
- Und täglich grüßt das Murmeltier (der Protagonist befindet sich in einer Zeitschleife), es gab vorher und danach diverse filmische Variationen (zB.mit Weinachtsmann oder Attentätern)
- die Trilogie Zurück in die Zukunft, sowie die Serien:
- Buck Rogers,
- Die Besucher (tschechisch Návštěvníci),
- Die Zeitreisenden (engl. Voyagers!),
- Doctor Who,
- Farscape,
- Seven Days,
- Star Trek (diverse Serien),
- The Twilight Zone,
- Time Trax – Zurück in die Zukunft,
- Time Tunnel,
- Zurück in die Vergangenheit (engl. Quantum Leap). Gelegentlich tauchen in Micky Maus-Comics die Professoren Marlin und Zapotek auf, die eine Zeitmaschine erfunden haben und Micky sowie seinen Freund Goofy in frühere Zeiten schicken, um ein Rätsel zu knacken (beispielsweise die Herkunft einer zwischen Gesteinsschichten eingeschlossenen Kreditkarte). Dabei stellt sich jedoch fast immer heraus, dass Micky und Goofy diese Rätsel selbst verursacht haben. Dies veranschaulicht eine Theorie, derzufolge Zeitreisen zwar möglich sind, Paradoxien jedoch implizit ausgeschlossen sind. Es gibt aber auch Ausnahmen, in denen beide in die Gegenwart zurückreisen, und dann eine Reihe weiterer Missionen durchführen müssen, um zum Beispiel zu verhindern, dass Pablo Picasso ein Foto von Micky in die Hände fällt, der sich davon inspirieren lässt, und diese Comicfigur daraufhin als seine Kreation ausgibt, was einen entstellten Micky zur Folge hätte. Hier wäre es durchaus möglich, dass so etwas wie ein Großvater-Paradoxon entsteht. Siehe auch: John Titor

Literatur


- D. Deutsch, M. Lockwood: Die Quantenphysik der Zeitreise, Spektrum der Wissenschaft, November 1994, S. 50-57

Weblinks


- [http://www.heise.de/tp/r4/artikel/21/21274/1.html Die Zeit - Sklave der Physik] Zwischen Wunschdenken und Metaphysik – Anmerkungen zur im Science-Fiction-Genre idealisierten Zeitreise (Telepolis) Kategorie:Stoffe und Motive Kategorie:Relativitätstheorie Kategorie:Science-Fiction Kategorie:SF-Literatur ja:タイムトラベル

Roboter

Roboter sind Maschinen, die autonom eine bestimmte Aufgabe erfüllen. Oft werden auch ferngesteuerte Fahrzeuge fälschlicherweise oder mangels eines geeigneteren Begriffs als „Roboter“ bezeichnet. Die Bezeichnung geht zurück auf das slawische Wort für Fronarbeit (robota). Das Wort robota wird heute in manchen moderneren slawischen Sprachen wie Polnisch eher im Sinne von Maloche verwendet. Den Ausdruck „Roboter“ in seiner heutigen Bedeutung prägte der tschechische Schriftsteller Karel Capek, der Satiren über den technischen Fortschritt schrieb, bereits 1920 in seinem Theaterstück R.U.R. (Rossum's Universal Robots)“. In dem Drama waren Roboter in Tanks als Fronarbeiter beziehungsweise Sklaven gezüchtete Menschen (Androiden). Vor der Prägung dieses Begriffes wurden Roboter zum Beispiel in den Werken von Stanisław Lem als Automaten oder Halbautomaten bezeichnet. Ein weiterer bekannter Vordenker in Sachen Robotik war Isaac Asimov. Durch dessen Science-Fiction-Erzählungen kam der Humanoide Roboter in den 40-er Jahren des 20. Jahrhunderts zur Welt. Asimov begründete die Gestalt, die er seinen Robotern gegeben hatte wie folgt: 'Wenn eine Maschine alles machen kann, was der Mensch tun kann, hat sie am besten auch die Gestalt eines Menschen' (...). Asimov schrieb auch die Robotergesetze, die bis heute immer noch Gültigkeit in allen Bereichen der Robotik, Ausnahme militärische Roboter, haben. Der Begriff „Roboter“ beschreibt ein weitgefächertes Gebiet.
- Robotik (allgemein)
- Industrieroboter
- Serviceroboter
- Humanoide Roboter
- Forschungsroboter
- ferngesteuerte Geräte Kategorie:Roboter Kategorie:Robotik Kategorie:Automatisierungstechnik ja:ロボット ko:로봇 th:หุ่นยนต์

Kategorie:Literatur (20. Jh.)

Kategorie:Literaturepoche Kategorie:20. Jahrhundert

Kategorie:SF-Literatur

Kategorie:Science-Fiction Kategorie:Literaturgattung

Rowhouse

.]] In architecture and city planning, a terrace, rowhouse, or townhouse (though the latter term can also refer to patio houses) is a style of housing in use since the late 17th century, where a row of identical or mirror-image houses share side walls. The first and last of these houses is called an end terrace.

In the United Kingdom

The term terrace was borrowed from garden terraces by English architects of the late Georgian period to describe streets of houses whose uniform fronts and uniform height created an ensemble that was more stylish than a "row". The "row", as in the 16th century "Yarmouth Rows" in Great Yarmouth, Norfolk, was a designation for a narrow street where the building fronts uniformly ran right to the property line. In England, the first streets of houses with uniform fronts were built by the Huguenot entrepreneur Nicholas Barbon in the rebuilding after the Great Fire of London, but Paris had led the way in the Place des Vosges (16051612). In Parisian squares, central blocks were given discreet prominence, to relieve the façade, but the Georgian idea of treating a row of houses as if it were a palace front, giving the central houses columned fronts under a shared pediment, appeared first in London's Grosvenor Square (1727 onwards; rebuilt) and in Bath's Queen Square (1729 onwards) (Summerson 1947). Early terraces were built by the two John Woods in Bath and under the direction of John Nash in Regent's Park, London, and the name was picked up by speculative builders like Thomas Cubitt and soon became commonplace. By the early Victorian period, a terrace had come to designate any style of housing where individual houses repeating one design are conjoined into rows either long or short. The style was used for workers' housing in industrial districts during the great industrial boom following the industrial revolution, particularly in the houses built for workers of the expanding textile industry. The terrace style spread widely in the UK, and was the usual form of high density residential housing up to World War II, though the 19th century need for expressive individuality inspired variation of facade details and floor-plans reversed with those of each neighboring pair, to offer variety within the standardized format. In the UK terraced industrial district housing has enjoyed huge price rises since around 2001, with prices in most areas (outside London) having more than tripled by mid-2005. In affluent areas terraced houses are often called 'townhouses'. In the 1960s and 1970s areas of affordable terraced housing were often quickly colonised by artists, gay men and young professionals, this being the early stages of the gentrification that happened in parts of many British cities. In 2005 the English Heritage report Low Demand Housing and the Historic Environment found that repairing a standard Victorian terraced house over thirty years is around sixty-percent cheaper than building and maintaining a newly-built house. In a 2003 survey for Heritage Counts a team of experts contrasted a Victorian terrace with a house built after 1980, and found that: :"The research demonstrated that, contrary to earlier thinking, older housing actually costs less to maintain and occupy over the long-term life of the dwelling than more modern housing. Largely due to the quality and life-span of the materials used, the Victorian terrace house proved almost £1,000 per 100m2 cheaper to maintain and inhabit on average each year."

In the United States

English Heritage neighborhood]] In New York City, a large apartment building occupying a full city block, London Terrace, finished in 1930/1931 capitalized on the earlier, more stylish connotation. Terrace housing in American usage generally continued to be called rowhouses in the Eastern United States, with a distinctive type found in New York City, among other cities, called a brownstone; west of the Mississippi, the term townhouse is preferred.

Sources and further reading


- Summerson, John, 1947. "John Wood and the English town-planning tradition" collected in Heavenly Mansions (1963).
- Summerson, Georgian London.

See also


- Back-to-back houses
- Duplex
- Semi-detached
- Townhouse
- Shotgun house
- List of house types
- Gentrification Category:House types Category:Housing in the United Kingdom

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